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Nachhaltig und innovativ: Biomasseheizwerk Imst

Am Foto: Planung und Bauaufsicht Gerhard Gradenegger, Projektleiter und Fachbereichsleiter Wolfgang Gutjahr, Elektrotechnik und Leittechnik Helmut Tiran (v. l. n. r.)

Nachhaltig und innovativ: Biomasseheizwerk Imst

KEW-Tochter setzt bei Anlage auf smarte Lösung zur Rauchgas-Entstickung durch ein neues SNCR-Verfahren zur Reduzierung der beim Verbrennungsprozess entstehenden Stickoxiden.

Umweltfreundlich und auf dem neuesten Stand der Technik ist seit Dezember 2021 das Biomasse-Heizwerk Biowärme Imst, eine Anlage der Tochtergesellschaft der Kelag Energie & Wärme. Das Heizwerk wurde umfangreich erneuert, erstmalig kommt ein SNCR-Verfahren zur Reduzierung der beim Verbrennungsprozess entstehenden Stickoxide zur Anwendung. Das ist die erste Anlage dieser Art in der KEW. 

Jede Art von Feuerungsanlagen setzt Schadstoffe wie zum Beispiel Stickoxide (NOx) frei, die über die Atmosphäre als Belastung in die Umwelt gelangen. „Das Verfahren der selektiven nichtkatalytischen Reduktion (SNCR) reduziert diese Stickoxide in erheblichem Maße und sorgt so für eine Einhaltung der geforderten Emissionsgrenzwerte und damit nicht zuletzt für saubere Luft“, beschreibt Günter Veronik (Leiter Technik) das neue Verfahren, das erstmalig in einer Anlage der Kelag Energie & Wärme zum Einsatz kommt. Konkret werden so bis zu 2.500 Kilogramm Stickstoffoxide jährlich eingespart.

Als Reduktionsmittel wird eine verdünnte Harnstofflösung in den Feuerraum eingebracht. Im optimalen Temperaturbereich von 1.000 Grad Celsius können über 50 Prozent vom NOx-Ausgangswert in die umweltneutralen Produkte Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt werden.

Geschäftsführer Michael Wagner erklärt: „Solche Verfahrenstechniken sind die Zukunft. Wir werden für den Betrieb vieler weiterer Anlagen wertvolle Erfahrungen sammeln.“ Die SNCR-Anlage wurde bereits im Dezember 2021 durch das Projektteam der Kelag Energie & Wärme und das externen Unternehmen Kohlbach Energieanlagen GmbH erfolgreich in Betrieb genommen. Mit dem neuen Biomassekessel ist die langfristige Versorgungssicherheit für die Gemeinde Imst und den rund 450 Kunden sichergestellt. Die jährliche Verkaufsmenge beläuft sich auf rd. 40 GWh, das Fernwärmenetz umfasst 29 Kilometer.


Weiterführende Informationen:

 

KEW-Tochter setzt bei Anlage auf smarte Lösung zur Rauchgas-Entstickung durch ein neues SNCR-Verfahren zur Reduzierung der beim Verbrennungsprozess entstehenden Stickoxiden.

Umweltfreundlich und auf dem neuesten Stand der Technik ist seit Dezember 2021 das Biomasse-Heizwerk Biowärme Imst, eine Anlage der Tochtergesellschaft der Kelag Energie & Wärme. Das Heizwerk wurde umfangreich erneuert, erstmalig kommt ein SNCR-Verfahren zur Reduzierung der beim Verbrennungsprozess entstehenden Stickoxide zur Anwendung. Das ist die erste Anlage dieser Art in der KEW. 

Jede Art von Feuerungsanlagen setzt Schadstoffe wie zum Beispiel Stickoxide (NOx) frei, die über die Atmosphäre als Belastung in die Umwelt gelangen. „Das Verfahren der selektiven nichtkatalytischen Reduktion (SNCR) reduziert diese Stickoxide in erheblichem Maße und sorgt so für eine Einhaltung der geforderten Emissionsgrenzwerte und damit nicht zuletzt für saubere Luft“, beschreibt Günter Veronik (Leiter Technik) das neue Verfahren, das erstmalig in einer Anlage der Kelag Energie & Wärme zum Einsatz kommt. Konkret werden so bis zu 2.500 Kilogramm Stickstoffoxide jährlich eingespart.

Als Reduktionsmittel wird eine verdünnte Harnstofflösung in den Feuerraum eingebracht. Im optimalen Temperaturbereich von 1.000 Grad Celsius können über 50 Prozent vom NOx-Ausgangswert in die umweltneutralen Produkte Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt werden.

Geschäftsführer Michael Wagner erklärt: „Solche Verfahrenstechniken sind die Zukunft. Wir werden für den Betrieb vieler weiterer Anlagen wertvolle Erfahrungen sammeln.“ Die SNCR-Anlage wurde bereits im Dezember 2021 durch das Projektteam der Kelag Energie & Wärme und das externen Unternehmen Kohlbach Energieanlagen GmbH erfolgreich in Betrieb genommen. Mit dem neuen Biomassekessel ist die langfristige Versorgungssicherheit für die Gemeinde Imst und den rund 450 Kunden sichergestellt. Die jährliche Verkaufsmenge beläuft sich auf rd. 40 GWh, das Fernwärmenetz umfasst 29 Kilometer.


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