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Neue Erdgaskesselanlage für Villach

Neue Erdgaskesselanlage für Villach

Das Multi-Supply-System der KELAG Energie & Wärme (KEW) in Villach ist österreichweit einzigartig und wird laufend modernisiert. Aktuell wurde in die Erneuerung der Erdgaskesselanlage für das Heizwerk St. Magdalen investiert.

Die Fernwärmeversorgung in Villach steht auf vielen Standbeinen: Abwärme von einem Industriebetrieb, ein Biomasseheizwerk in St. Agathen, das Heizwerk St. Magdalen und das KEW-Heizwerk Warmbad, eine Anlage zur Nutzung von Deponiegas, die Anlagen der Biomasse-Energie GmbH und eine 17 km lange Fernwärmeleitung, die ~ 100 Mio. kWh Abwärme von der Restmüllverwertung (KRV) in Arnoldstein nach Villach transportiert. Zudem wird aus zwei Großanlagen Solarenergie eingespeist. 

Ein derartiges Multi-Supply-System, das die Versorgung der Fernwärmekunden vollends sichergestellt, ist österreichweit einzigartig. Laufend wird seitens KEW modernisiert und investiert. Aktuell wurde die neue Erdgaskesselanlage für das Heizwerk St. Magdalen geliefert.


Die Kesselanlage mit einem Leergewicht von ca. 37 Tonnen wurde von einem 120 Tonnen Kran vom Sattelzug gehoben.
Mit Hilfe von Schwerlastrollen wurde der Kessel in vielen kleinen Einzelschritten in das Kesselhaus gebracht und genau positioniert.
 

Das Heizwerk St. Magdalen dient als zentrale Ausfall- und Spitzenlastanlage für das Fernwärmenetz in Villach. Das Heizwerk kann anhand von drei 15 MW Erdgaskesselanlagen bei Bedarf eine Wärmeleistung von insgesamt 45 MW bereitstellen. Dies entspricht 50% der Leistungsspitze in Villach.

Derzeit wird mit vollem Einsatz an der raschen Fertigstellung der Anlage gearbeitet. Dafür sind eine Reihe von Arbeiten bei zeitgleichem Betrieb der bestehenden Kesselanlagen erforderlich: Verrohrung, Erneuerung des Rauchgas- und Zuluftkanals, Verkabelung und Einbindung in die Leittechnik.

Die Anlage soll noch im Dezember 2019 wieder in Betrieb gehen, um für die kalten Wintermonate die komplette Ausfallsreserve zur Verfügung zu haben.

Kurz-Info zum Villacher Fernwärmenetz 
Das KEW-Fernwärmenetz in Villach umfasst aktuell mehr als 100 km Trasse und versorgt rund 870 Gebäude. Der Absatz von nahezu 200 Mio. kWh entspricht dem Bedarf von > 30.000 durchschnittlichen Wohnungen. Das Fernwärmenetz in Villach gehört zu den zehn größten Fernwärmenetzen in Österreich, es ist gleichzeitig das größte Netz der KEW. 

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Das Multi-Supply-System der KELAG Energie & Wärme (KEW) in Villach ist österreichweit einzigartig und wird laufend modernisiert. Aktuell wurde in die Erneuerung der Erdgaskesselanlage für das Heizwerk St. Magdalen investiert.

Die Fernwärmeversorgung in Villach steht auf vielen Standbeinen: Abwärme von einem Industriebetrieb, ein Biomasseheizwerk in St. Agathen, das Heizwerk St. Magdalen und das KEW-Heizwerk Warmbad, eine Anlage zur Nutzung von Deponiegas, die Anlagen der Biomasse-Energie GmbH und eine 17 km lange Fernwärmeleitung, die ~ 100 Mio. kWh Abwärme von der Restmüllverwertung (KRV) in Arnoldstein nach Villach transportiert. Zudem wird aus zwei Großanlagen Solarenergie eingespeist. 

Ein derartiges Multi-Supply-System, das die Versorgung der Fernwärmekunden vollends sichergestellt, ist österreichweit einzigartig. Laufend wird seitens KEW modernisiert und investiert. Aktuell wurde die neue Erdgaskesselanlage für das Heizwerk St. Magdalen geliefert.


Die Kesselanlage mit einem Leergewicht von ca. 37 Tonnen wurde von einem 120 Tonnen Kran vom Sattelzug gehoben.
Mit Hilfe von Schwerlastrollen wurde der Kessel in vielen kleinen Einzelschritten in das Kesselhaus gebracht und genau positioniert.
 

Das Heizwerk St. Magdalen dient als zentrale Ausfall- und Spitzenlastanlage für das Fernwärmenetz in Villach. Das Heizwerk kann anhand von drei 15 MW Erdgaskesselanlagen bei Bedarf eine Wärmeleistung von insgesamt 45 MW bereitstellen. Dies entspricht 50% der Leistungsspitze in Villach.

Derzeit wird mit vollem Einsatz an der raschen Fertigstellung der Anlage gearbeitet. Dafür sind eine Reihe von Arbeiten bei zeitgleichem Betrieb der bestehenden Kesselanlagen erforderlich: Verrohrung, Erneuerung des Rauchgas- und Zuluftkanals, Verkabelung und Einbindung in die Leittechnik.

Die Anlage soll noch im Dezember 2019 wieder in Betrieb gehen, um für die kalten Wintermonate die komplette Ausfallsreserve zur Verfügung zu haben.

Kurz-Info zum Villacher Fernwärmenetz 
Das KEW-Fernwärmenetz in Villach umfasst aktuell mehr als 100 km Trasse und versorgt rund 870 Gebäude. Der Absatz von nahezu 200 Mio. kWh entspricht dem Bedarf von > 30.000 durchschnittlichen Wohnungen. Das Fernwärmenetz in Villach gehört zu den zehn größten Fernwärmenetzen in Österreich, es ist gleichzeitig das größte Netz der KEW. 

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