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Strom und Wärme aus Maissilage

Strom und Wärme aus Maissilage

Die KELAG Energie & Wärme betreibt in Pinkafeld im Burgenland eine Biogasanlage, deren primärer Energieträger Maispflanzen sind. Rund 22.000 Tonnen Maissilage werden pro Jahr unter Luftabschluss in einem Fermenter (Bioreaktor) zu Biogas vergoren und dann in Blockheizkraftwerken in Ökostrom und grüne Wärme umgewandelt.



Aus Mais entstehen Strom und Wärme? Wie funktioniert das?
In einer Biogasanlage werden pflanzliche Rohstoffe wie Mais, Gras oder Gülle unter Luftabschluss innerhalb von 80 Tagen durch bakteriologische Zersetzung zu Biogas vergoren. Dieses wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu Ökostrom, für das öffentliche Stromnetz, und zu grüner Wärme, für das Fernwärmenetz Pinkafeld, umgewandelt. Während der Vergärung der Silage entsteht das Endsubstrat, welches die Bauern wieder als flüssigen Biodünger verwenden. In der Biogasanlage in Pinkafeld wird hauptsächlich Maissilage von Bauern aus der Region eingesetzt.

Also die Maiskolben kommen von den Landwirten aus der Region und werden vergoren?
Ja, Ziel ist es, den Einkauf möglichst nahe am Standort der Biogasanlage zu machen, dadurch bleibt die Wertschöpfung in der Region. Verwendet werden die kompletten Maispflanzen, die zuvor fünf Monate gewachsen und gereift sind.

Wie viel Hektar Mais werden für die Stromversorgung eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts benötigt?
Von einem Hektar Anbaufläche können rund 40 Tonnen Maisilage gewonnen werden, woraus wiederum rund 16.000 kWh Strom und nochmal ungefähr die gleiche Menge an Wärme erzeugt werden — das entspricht der jährlichen Versorgung von vier Haushalten mit Ökostrom und zwei Haushalten mit grüner Wärme. 

Wie viele Tonnen Maissilage werden für die KEW im Jahr eingekauft? Wie wird dieser geerntet und gelagert?
Rund 22.000 Tonnen werden für unsere Biogasanlage in Pinkafeld von den Landwirten pro Jahr angebaut und von der KEW abgenommen. Dabei müssen rund 20 Landwirte sowie 18 Ernte- und Transportmaschinen — teilweise mehrere gleichzeitig — koordiniert werden. Auf den Feldern ist ein Feldhäcksler im Einsatz, der mit einem bis zu elf Meter breiten Maisgebiss (Schneidewerkzeug des Häckslers) und einer Leistung von 1100 PS den Mais zerkleinert. Traktoren mit großen Anhängern und mit einem Fassungsvolumen von bis zu 50 m³ transportieren den nachhaltigen Rohstoff auf Lagerplatte und in weiterer Folge gelangt dieser in Biogasanlage.


Maisernte im Burgenland 


Vom Acker zur Vergärung 

Aus dem grünen Biogas der Biogasanlage Pinkafeld wird in den Blockheizkraftwerken der KELAG Energie & Wärme umweltfreundlicher Ökostrom und grüne Wärme erzeugt. 

KELAG Energie & Wärme GmbH 

Die KELAG Energie & Wärme betreibt in Pinkafeld im Burgenland eine Biogasanlage, deren primärer Energieträger Maispflanzen sind. Rund 22.000 Tonnen Maissilage werden pro Jahr unter Luftabschluss in einem Fermenter (Bioreaktor) zu Biogas vergoren und dann in Blockheizkraftwerken in Ökostrom und grüne Wärme umgewandelt.



Aus Mais entstehen Strom und Wärme? Wie funktioniert das?
In einer Biogasanlage werden pflanzliche Rohstoffe wie Mais, Gras oder Gülle unter Luftabschluss innerhalb von 80 Tagen durch bakteriologische Zersetzung zu Biogas vergoren. Dieses wird anschließend in einem Blockheizkraftwerk zu Ökostrom, für das öffentliche Stromnetz, und zu grüner Wärme, für das Fernwärmenetz Pinkafeld, umgewandelt. Während der Vergärung der Silage entsteht das Endsubstrat, welches die Bauern wieder als flüssigen Biodünger verwenden. In der Biogasanlage in Pinkafeld wird hauptsächlich Maissilage von Bauern aus der Region eingesetzt.

Also die Maiskolben kommen von den Landwirten aus der Region und werden vergoren?
Ja, Ziel ist es, den Einkauf möglichst nahe am Standort der Biogasanlage zu machen, dadurch bleibt die Wertschöpfung in der Region. Verwendet werden die kompletten Maispflanzen, die zuvor fünf Monate gewachsen und gereift sind.

Wie viel Hektar Mais werden für die Stromversorgung eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts benötigt?
Von einem Hektar Anbaufläche können rund 40 Tonnen Maisilage gewonnen werden, woraus wiederum rund 16.000 kWh Strom und nochmal ungefähr die gleiche Menge an Wärme erzeugt werden — das entspricht der jährlichen Versorgung von vier Haushalten mit Ökostrom und zwei Haushalten mit grüner Wärme. 

Wie viele Tonnen Maissilage werden für die KEW im Jahr eingekauft? Wie wird dieser geerntet und gelagert?
Rund 22.000 Tonnen werden für unsere Biogasanlage in Pinkafeld von den Landwirten pro Jahr angebaut und von der KEW abgenommen. Dabei müssen rund 20 Landwirte sowie 18 Ernte- und Transportmaschinen — teilweise mehrere gleichzeitig — koordiniert werden. Auf den Feldern ist ein Feldhäcksler im Einsatz, der mit einem bis zu elf Meter breiten Maisgebiss (Schneidewerkzeug des Häckslers) und einer Leistung von 1100 PS den Mais zerkleinert. Traktoren mit großen Anhängern und mit einem Fassungsvolumen von bis zu 50 m³ transportieren den nachhaltigen Rohstoff auf Lagerplatte und in weiterer Folge gelangt dieser in Biogasanlage.


Maisernte im Burgenland 


Vom Acker zur Vergärung 

Aus dem grünen Biogas der Biogasanlage Pinkafeld wird in den Blockheizkraftwerken der KELAG Energie & Wärme umweltfreundlicher Ökostrom und grüne Wärme erzeugt. 

KELAG Energie & Wärme GmbH 

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