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Abwärme der ABRG für die Fernwärme Arnoldstein und Villach

v. l. n. r.: Reinhard Antolitsch, Thomas Werner, Adolf Melcher, Manfred Freitag, Günther Albel, Danny Güthlein

Abwärme der ABRG für die Fernwärme Arnoldstein und Villach

Die KELAG Energie & Wärme GmbH stellt die Fernwärmeversorgung von Arnoldstein und Villach auf eine noch breitere Basis und bezieht nun von einem weiteren Industrieunternehmen in Arnoldstein Abwärme, von der ABRG — Abfall Behandlung & Recycling GmbH.

Die ABRG betreibt auf dem Standort Arnoldstein zwei Wirbelschichtöfen und verwertet pro Jahr rund 70.000 Tonnen Industrie- und Gewerbeabfall. „Bis jetzt haben wir Dampf und Wärme an benachbarte Industrieunternehmen geliefert, nun speisen wir auch Wärme in das Fernwärmesystem Arnoldstein/Villach der KELAG Energie & Wärme GmbH ein“, erläutert Geschäftsführer Thomas Werner. „Die Wärmelieferung für die Fernwärme ist für uns eine sehr gute Ergänzung unseres Gesamtportfolios, die Vorgespräche für diese Zusammenarbeit haben schon vor einigen Jahren begonnen.“ Die ABRG verfügt in Arnoldstein über eine thermische Leistung von 18 MW, davon stehen nun 4 MW für die Fernwärme zur Verfügung. „Die Auskopplung von Fernwärme geht zu Lasten der Stromerzeugung, verbessert aber den Gesamtwirkungsgrad unserer Anlagen“, erklärt Geschäftsführer Werner.

Regionale Energie-Zusammenarbeit
„Die Zusammenarbeit mit der ABRG erschließt eine weitere Wärmequelle für unsere Fernwärmesysteme in Arnoldstein und Villach“, sagt Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. „Pro Jahr werden wir voraussichtlich rund 16 Millionen Kilowattstunden Abwärme von der ABRG beziehen.“ Diese Wärmemenge entspricht dem Bedarf der Kunden in Arnoldstein beziehungsweise rund 7 % des Bedarfes der Kunden in Villach. „Mit der Wärme aus dieser regionalen Energie-Zusammenarbeit verringern wir den Einsatz von Erdgas, schonen Ressourcen, verbessern die Effizienz unserer Anlagen sowie die Gesamtumweltbilanz und verfügen über Potenzial für den weiteren Ausbau unserer Fernwärmesysteme.“ Für die Fernwärme Arnoldstein bedeutet die Abwärmeeinspeisung der ABRG eine zusätzliche Reservehaltung. „Die ABRG ist für uns ein neuer, aber sehr verlässlicher Partner, mit dem wir gut zusammenarbeiten.“

Industrie und Klimaschutz für eine enkeltaugliche Zukunft
Reinhard Antolitsch, gewählter Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, freut sich über die neue Kooperation: „Die Zusammenarbeit zwischen der KELAG Energie & Wärme GmbH und der ABRG als Unternehmen am Industriestandort EURONOVA ist ein weiterer Schritt für eine positive Umwelt- und Klimapolitik. Die Fernwärmeversorgung der Stadt Villach mit Abwärme aus Arnoldstein beweist, dass Industrie und Klimaschutz kein Gegensatz sind, sondern, so wie in diesem Fall, eine nachhaltige Entscheidung für eine klimafitte und enkeltaugliche Zukunft darstellt. In diesem Sinne wünsche ich beiden Unternehmen und auch uns als Standortgemeinde eine gedeihliche und positive Zusammenarbeit, auch im Namen unserer nachkommenden Generationen.“

Ziel der Stadt Villach: bis 2035 CO2-neutral
Die Stadt Villach hat sich ein klares klimapolitisches Ziel gesetzt, betont Bürgermeister Günther Albel: „Die Stadt Villach möchte bis 2025 alle städtischen Gebäude frei von fossilen Brennstoffen machen und bis 2035 CO2-neutral sein. Bei der Umsetzung dieser Ziele unterstützen uns verlässliche Partnerbetriebe wie die KELAG Energie & Wärme GmbH, mit der wir bereits viele nachhaltige Projekte umgesetzt haben. Die nun beschlossene Zusammenarbeit mit der ABRG macht die Erzeugung von Fernwärme noch effizienter. Davon profitieren sowohl die Villacherinnen und Villacher, als auch unsere Umwelt.“

Zukunftsweisendes Projekt im Sinne der Energieeffizienz und des Klimaschutzes!
„Mit der zusätzlichen Nutzung der Abwärme der ABRG kann nicht nur die Fernwärmeversorgung für Arnoldstein und Villach optimiert werden“, betont Kärntens Energie- und Umweltlandesrätin Sara Schaar. „Es ist der letzte Schritt zu einer noch effizienteren Nutzung des Energieinhaltes von Abfällen. Dieses zukunftsweisende Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienzsteigerung und zum Klimaschutz in Kärnten!“

Freitag: Aktiver Klimaschutz in Arnoldstein und Villach
„Die Zusammenarbeit mit der ABRG entspricht zu 100 % der Strategie unseres Unternehmens, den Kunden möglichst umweltfreundliche Energie zu liefern“, erklärt Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes der Kelag. „Unser Tochterunternehmen KELAG Energie & Wärme GmbH geht hier einen sehr konsequenten Weg und nutzt vorhandene Abwärme, wo immer es möglich ist. In zweiter Linie wird für die Fernwärme Biomasse eingesetzt. Die Fernwärme der KELAG Energie & Wärme GmbH in Arnoldstein ist zu 90 % Abwärme der KRV und nun auch der ABRG, die Fernwärme in Villach kommt bis zu 90 % aus Abwärme und Biomasse. Erdgas dient nur noch als Ausfallsreserve und für einen Teil der Spitzenabdeckung. Die Zusammenarbeit mit der ABRG ist ein weiterer Schritt auf diesem konsequenten Weg und aktiver Klimaschutz.“

Die ABRG gehört zur deutschen Becker-Gruppe und verwertet auf den Flächen der ehemaligen BBU Gewerbe- und Industrieabfall. Vor kurzem installierte die ABRG in Arnoldstein einen zweiten Wirbelschichtofen, der einen Drehrohrofen ablöste. Die ABRG beschäftigt in Arnoldstein rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Wirbelschichtofen  Fernwärme ABRG Thomas Werner  Albel  Antolitsch  Manfred Freitag

Die KELAG Energie & Wärme GmbH stellt die Fernwärmeversorgung von Arnoldstein und Villach auf eine noch breitere Basis und bezieht nun von einem weiteren Industrieunternehmen in Arnoldstein Abwärme, von der ABRG — Abfall Behandlung & Recycling GmbH.

Die ABRG betreibt auf dem Standort Arnoldstein zwei Wirbelschichtöfen und verwertet pro Jahr rund 70.000 Tonnen Industrie- und Gewerbeabfall. „Bis jetzt haben wir Dampf und Wärme an benachbarte Industrieunternehmen geliefert, nun speisen wir auch Wärme in das Fernwärmesystem Arnoldstein/Villach der KELAG Energie & Wärme GmbH ein“, erläutert Geschäftsführer Thomas Werner. „Die Wärmelieferung für die Fernwärme ist für uns eine sehr gute Ergänzung unseres Gesamtportfolios, die Vorgespräche für diese Zusammenarbeit haben schon vor einigen Jahren begonnen.“ Die ABRG verfügt in Arnoldstein über eine thermische Leistung von 18 MW, davon stehen nun 4 MW für die Fernwärme zur Verfügung. „Die Auskopplung von Fernwärme geht zu Lasten der Stromerzeugung, verbessert aber den Gesamtwirkungsgrad unserer Anlagen“, erklärt Geschäftsführer Werner.

Regionale Energie-Zusammenarbeit
„Die Zusammenarbeit mit der ABRG erschließt eine weitere Wärmequelle für unsere Fernwärmesysteme in Arnoldstein und Villach“, sagt Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. „Pro Jahr werden wir voraussichtlich rund 16 Millionen Kilowattstunden Abwärme von der ABRG beziehen.“ Diese Wärmemenge entspricht dem Bedarf der Kunden in Arnoldstein beziehungsweise rund 7 % des Bedarfes der Kunden in Villach. „Mit der Wärme aus dieser regionalen Energie-Zusammenarbeit verringern wir den Einsatz von Erdgas, schonen Ressourcen, verbessern die Effizienz unserer Anlagen sowie die Gesamtumweltbilanz und verfügen über Potenzial für den weiteren Ausbau unserer Fernwärmesysteme.“ Für die Fernwärme Arnoldstein bedeutet die Abwärmeeinspeisung der ABRG eine zusätzliche Reservehaltung. „Die ABRG ist für uns ein neuer, aber sehr verlässlicher Partner, mit dem wir gut zusammenarbeiten.“

Industrie und Klimaschutz für eine enkeltaugliche Zukunft
Reinhard Antolitsch, gewählter Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, freut sich über die neue Kooperation: „Die Zusammenarbeit zwischen der KELAG Energie & Wärme GmbH und der ABRG als Unternehmen am Industriestandort EURONOVA ist ein weiterer Schritt für eine positive Umwelt- und Klimapolitik. Die Fernwärmeversorgung der Stadt Villach mit Abwärme aus Arnoldstein beweist, dass Industrie und Klimaschutz kein Gegensatz sind, sondern, so wie in diesem Fall, eine nachhaltige Entscheidung für eine klimafitte und enkeltaugliche Zukunft darstellt. In diesem Sinne wünsche ich beiden Unternehmen und auch uns als Standortgemeinde eine gedeihliche und positive Zusammenarbeit, auch im Namen unserer nachkommenden Generationen.“

Ziel der Stadt Villach: bis 2035 CO2-neutral
Die Stadt Villach hat sich ein klares klimapolitisches Ziel gesetzt, betont Bürgermeister Günther Albel: „Die Stadt Villach möchte bis 2025 alle städtischen Gebäude frei von fossilen Brennstoffen machen und bis 2035 CO2-neutral sein. Bei der Umsetzung dieser Ziele unterstützen uns verlässliche Partnerbetriebe wie die KELAG Energie & Wärme GmbH, mit der wir bereits viele nachhaltige Projekte umgesetzt haben. Die nun beschlossene Zusammenarbeit mit der ABRG macht die Erzeugung von Fernwärme noch effizienter. Davon profitieren sowohl die Villacherinnen und Villacher, als auch unsere Umwelt.“

Zukunftsweisendes Projekt im Sinne der Energieeffizienz und des Klimaschutzes!
„Mit der zusätzlichen Nutzung der Abwärme der ABRG kann nicht nur die Fernwärmeversorgung für Arnoldstein und Villach optimiert werden“, betont Kärntens Energie- und Umweltlandesrätin Sara Schaar. „Es ist der letzte Schritt zu einer noch effizienteren Nutzung des Energieinhaltes von Abfällen. Dieses zukunftsweisende Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienzsteigerung und zum Klimaschutz in Kärnten!“

Freitag: Aktiver Klimaschutz in Arnoldstein und Villach
„Die Zusammenarbeit mit der ABRG entspricht zu 100 % der Strategie unseres Unternehmens, den Kunden möglichst umweltfreundliche Energie zu liefern“, erklärt Manfred Freitag, Sprecher des Vorstandes der Kelag. „Unser Tochterunternehmen KELAG Energie & Wärme GmbH geht hier einen sehr konsequenten Weg und nutzt vorhandene Abwärme, wo immer es möglich ist. In zweiter Linie wird für die Fernwärme Biomasse eingesetzt. Die Fernwärme der KELAG Energie & Wärme GmbH in Arnoldstein ist zu 90 % Abwärme der KRV und nun auch der ABRG, die Fernwärme in Villach kommt bis zu 90 % aus Abwärme und Biomasse. Erdgas dient nur noch als Ausfallsreserve und für einen Teil der Spitzenabdeckung. Die Zusammenarbeit mit der ABRG ist ein weiterer Schritt auf diesem konsequenten Weg und aktiver Klimaschutz.“

Die ABRG gehört zur deutschen Becker-Gruppe und verwertet auf den Flächen der ehemaligen BBU Gewerbe- und Industrieabfall. Vor kurzem installierte die ABRG in Arnoldstein einen zweiten Wirbelschichtofen, der einen Drehrohrofen ablöste. Die ABRG beschäftigt in Arnoldstein rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Wirbelschichtofen  Fernwärme ABRG Thomas Werner  Albel  Antolitsch  Manfred Freitag

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