Statements zum Projekt Industrielle Abwärme für Trofaiach

04.07.2014

Partnerschaft zum Nutzen der Menschen. Eine Leitung die Menschen verbindet - industrielle Abwärme aus Leoben für die Bürger von Trofaiach

 
DI Ronald Schindler
Direktor Stadtwerke Leoben

„Für ein Projekt dieser Größenordnung und Ausprägung braucht es Menschen, die an einer Idee mit Vision für eine Region zusammenarbeiten. Die Basis dafür haben wir gemeinsam mit der voestalpine bereits im Jahr 2009 gelegt, indem wir die industrielle Abwärme aus d. Stahlwerk zunächst für Leoben verfügbar gemacht haben. Seit 2014 stellen wir der KELAG Wärme GmbH Abwärme bereit, die aus dem Produktionsprozess der voestalpine Donawitz ausgekoppelt wird. Wir verfügen über entsprechend große Wärme-Auskopplungskapazitäten und investieren rund eine Million Euro in den Umbau der Auskopplungsanlage. Heute sprechen wir von einer „Wärmeleitung“, die Menschen verbindet, Wärme transportiert , regionale Identifikation schafft , im Dezember 2014 erfolgreich in Betrieb genommen wurde und sich international sehen lassen kann.“

 
DI Günther Stückler
Geschäftsführer
KELAG Wärme GmbH

„Die Umstellung der Wärmeversorgung von Trofaiach auf industrielle Abwärme ist ein schönes Beispiel dafür, dass durch die konstruktive Zusammenarbeit mehrerer Partner ein zukunftsweisendes, umweltfreundliches Projekt verwirklicht werden kann. Ingenieurskunst und technischer Fortschritt machen es möglich, Abwärme aus einem Stahlwerk auszukoppeln und damit acht Kilometer weiter für angenehme warme Wohnungen und warmes Wasser zum Duschen zu sorgen. 6.5 Millionen Euro  wurden in den Bau der 8,2 km langen Fernwärmeleitung seitens der KELAG Wärme GmbH investiert. Dieses Projekt ist das derzeit größte Fernwärmeprojekt in der Stmk. und verdeutlicht unsere Unternehmensstrategie: Nutzung Industrieller Abwärme, wo immer es möglich ist .“


Dr. Christian Hackl
Geschäftsführer
voestalpine Stahl Donawitz GmbH

 „Unsere sonst ungenutzte Industrieabwärme heizt nun  nicht nur Leoben, sondern auch Trofaiach. In 18 Monaten ist es uns mit intensiver Vorbereitungsarbeit gelungen, einen Meilenstein zu setzten und ein Projekt mit Vorbildwirkung für ganz Österreich aufzustellen!

Etwa 4.000 Bürgerinnen und Bürger von Trofaiach sind oder waren Mitarbeiter der voestalpine, sie und ihre Familien bekommen jetzt die Wärme aus ihrem Werk in die eigenen vier Wände geliefert und sind somit mit ihrer neuen Wärmequelle  auch emotional verbunden.“


Kurt Wallner
Bürgermeister
Stadt Leoben

 „Durch die Realisierung des Projektes leisten wir einen sehr wertvollen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität. Gemeinsames Projektziel war es, alle Barrieren - die auf individuelle Einzelinteressierte zielten - zu erfassen, zu strukturieren, abzubauen und schlussendlich ein gemeinsam anerkanntes Lösungskonzept zu generieren. Unser Projekt ist nicht nur technisch fortschrittlich, sondern im sozialen, gesellschaftlichen und sektorenübergreifenden Bereich angesiedelt. Die Städte Leoben und Trofaiach haben sich zu einer stärkeren regionalen Zusammenarbeit bekannt und wollen mit dieser Wärmeschiene für Menschen ein weiteres Zeichen der gelebten Städtepartnerschaft setzen.“


Dr. Georg Pilarz
Vorstandsvorsitzender
GIWOG

 „Wir sind einer der größten Kunden in Trofaiach und freuen uns, dass wir in Zukunft industrielle Abwärme nutzen können, denn dieses Projekt verdeutlicht unsere Unternehmensstrategie: Nachhaltige Energieversorgung steht bei uns im Fokus. Unser Unternehmen hat bisher schon sehr viel für den Klimaschutz in Verbindung mit dem Wohnbau getan, dafür haben wir auch schon internationale Auszeichnungen erhalten. Bei diesem Projekt wurde in großen Kategorien und langfristig gedacht: Klimaschutz, Umweltschutz, Ressourcenschonung und Lebensqualität sind nur einige Schlagworte, die das Ergebnis dieses engagierten Projekts beschreiben. Die Nutzung der Abwärme verringert den Ausstoß von CO2 in Trofaiach um 6.000 Tonnen pro Jahr. Neben der GIWOG sind bereits  auch schon rund die Hälfte der Trofaiacher Haushalte an das umweltfreundliche Fernwärmenetz angeschlossen. Wir sind gerne Vorbild.“


Mario Abl, MBA
Bürgermeister
Stadt Trofaiach

 „Bei der Wärmeversorgung in Leoben haben die KELAG Wärme GmbH und die Stadtwerke Leoben bei der Umstellung von Öl- und Gasanlagen auf Fernwärme intensiv zusammengearbeitet. Aus dieser Kooperation und dem festen Vorhaben, fossile Energie durch nachhaltige Energieformen zu ersetzen, ist dieses Projekt – eine Fernwärmeleitung von Leoben nach Trofaiach zu bauen – entstanden und gelungen. Denn: Trofaiachs größter Kamin wird nicht mehr rauchen! Mit diesem Projekt entsprechen wir im höchstem Maße der steirischen Energiestrategie 2025 und dem bundesweiten Schwerpunkt der verstärkten Nutzung von erneuerbarer Energie.“

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04.07.2014
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