Spatenstich für Bio-Fernwärme Bad Sauerbrunn und Neudörfl

11.04.2013

In den burgenländischen Gemeinden Bad Sauerbrunn und Neudörfl errichtet die KELAG Wärme GmbH eine Fernwärmeversorgung auf Basis industrieller Abwärme.

Heute fand der offizielle Spatenstich statt, zu dem zahlreiche Ehrengäste erschienen, unter ihnen Landtagspräsident Gerhard Steier, Generalsekretär Reinhard Mang vom Lebensministerium sowie die Bürgermeister der Gemeinden Neudörfl und Bad Sauerbrunn, Dieter Posch und Gerhard Hutter.

Die KELAG Wärme GmbH investiert rund 7,2 Millionen Euro in das Fernwärmenetz, um Abwärme der FunderMax GmbH zu den Kunden in Bad Sauerbrunn und Neudörfl zu bringen. Günther Stückler, Geschäftsführer der KELAG Wärme GmbH: „Im Endausbau wollen wir pro Jahr rund 24 Millionen Kilowattstunden Wärme für Raumwärme und Warmwasser liefern, das entspricht dem Bedarf von ca. 4.000 Wohnungen. Bereits heuer im September sollen die ersten Kunden mit umweltfreundlicher Wärme versorgt werden.“

Bis Ende 2013 verlegt die KELAG Wärme GmbH rund 12 Kilometer Fernwärmeleitungen, um sowohl private Haushalte als auch Gewerbebetriebe mit umweltfreundlicher Wärme zu versorgen. Großkunden wie die VAMED, die in Bad Sauerbrunn Gesundheitszentren und Pflegeeinrichtungen betreibt, und das Altenwohn- und Pflegeheim in Neudörfl haben sich bereits für die umweltfreundliche Wärmeversorgung entschieden.

Industrielle Abwärme sinnvoll genutzt
„Für die Fernwärmeversorgung von Bad Sauerbrunn und Neudörfl setzen wir ausschließlich Abwärme der FunderMax GmbH ein, die bisher ungenutzt geblieben ist“, erläutert Günther Stückler. „Das Fernwärmesystem in Neudörfl/Bad Sauerbrunn wird das größte im Burgenland sein, das industrielle Abwärme auf der Basis von Biomasse nutzt.“

Gerhard Trimmel, Leiter des Standortes Neudörfl von FunderMax: „Wie bereits an unserem Standort in St. Veit an der Glan in Kärnten stellen wir in Zukunft auch am Standort Neudörfl Abwärme aus unserer Produktion von Werkstoffen für die Fernwärme bereit. Abwärme bedeutet, dass wir vorhandene Energie verwerten, es gibt keine zusätzlichen Belastungen, wie etwa zusätzliche LKW-Fahrten für die Anlieferung von Brennstoffen.“ Diese Kooperation und die damit verbundenen Investitionen versteht Gerhard Trimmel als Bekenntnis von FunderMax zum Standort Neudörfl. „Wir investieren hier, weil wir an die Zukunft dieses Standortes glauben und von unserer Seite alles dazu beitragen, hier Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Dass wir dies mit einem nachhaltigen Investment die Nutzung ökologisch verträglicher Energie verbinden können, freut uns ganz besonders.“



Saubere Zukunft
Die beiden Bürgermeister Dieter Posch und Gerhard Hutter betonen die positiven Auswirkungen auf die Umwelt durch den Umstieg auf Fernwärme. Dieter Posch, Bürgermeister von Neudörfl: „Der für die Umwelt so wichtige Umstieg von fossilen Energieträgern auf umweltfreundliche Fernwärme wird die Luftqualität in unserer Region nachhaltig verbessern.“ Gerhard Hutter, Bürgermeister von Bad Sauerbrunn: „Durch den Ersatz der vielen Einzelheizungen mit Fernwärmeversorgung wird auch ein erheblicher Beitrag zur CO2-Reduktion geleistet, es werden rund 6.900 Tonnen pro Jahr in Zukunft eingespart.“ Die Bürgermeister von Neudörfl und Bad Sauerbrunn beabsichtigen, auch gemeindeeigene Gebäude an das Fernwärmenetz anzuschließen.

KELAG Wärme GmbH
Die KELAG Wärme GmbH wird in Bad Sauerbrunn und Neudörfl das Fernwärmenetz errichten und betreiben sowie auch für das Kundenmanagement verantwortlich sein. Das Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeiter, ist zertifiziert nach ISO 9001 und 14001, betreibt in 79 Fernwärmenetze und mehr als 900 Heizzentralen in ganz Österreich. Die KELAG Wärme GmbH ist der österreichweit größte Anbieter von Wärme auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme. Der Fokus der KELAG Wärme GmbH liegt auf der Belieferung der Kunden mit Wärme und Prozessenergie aus umweltfreundlichen Quellen. In erster Linie werden - sonst ungenutzte - industrielle Abwärme und Biomasse eingesetzt. Insgesamt liefert die KELAG Wärme GmbH  1,7 Milliarden Kilowattstunden, das entspricht dem Wärmebedarf von rund 280.000 Wohnungen an Ihre Kunden in ganz Österreich. 

Was wir tun, ist aktiver Klimaschutz!
Im Osten von Österreich betreibt die KELAG Wärme  unter anderem Fernwärmenetze in Amstetten, Pinkafeld, Pöchlarn, Ottenschlag, Groß Gerungs, Enns, Gmünd, Hartberg und Fürstenfeld.



11.04.2013
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