Mais-Trocknung mit Fernwärme der KELAG Wärme GmbH

14.10.2014

Die Fernwärme der KELAG Wärme GmbH dient nicht nur zum Heizen, sondern etwa auch für die Trocknung von Mais.



Umweltfreundliches Verfahren
„Jährlich werden in Österreich laut Statistik Austria rund 2,3 Millionen Tonnen Körnermais geerntet und davon geschätzte 25 % – also rund 580 000 Tonnen – getrocknet“, berichtet Erich Roscher vom Pflanzenbaureferat der Landwirtschaftskammer Kärnten. Viele Trocknungsanlagen werden mit fossiler Energie beheizt. Um eine Tonne Mais lagerfähig zu machen – dieser muss von 25 % Erntefeuchte auf 13 % herabgetrocknet werden – sind zwischen 20 und 30 Liter Heizöl erforderlich. Das bedeutet für ganz Österreich, dass allein während der sechs bis acht Wochen Trocknungszeit im Herbst etwa 15 Millionen Liter Heizöläquivalent verbrannt und damit rund 43.000 Tonnen an CO2-Äquivalent ausgestoßen werden. Mit dieser Menge könnten etwa 20.000 Wohnungen ein ganzes Jahr lang beheizt werden. Trocknungsanlagen, die mit Fernwärme auf Basis von Biomasse beheizt werden, stellen hingegen eine ökologisch und wirtschaftlich interessante Alternative dar: „Wir haben uns 1991 für dieses System entschieden und es hat sich bewährt. Rund 10.000 Tonnen Mais werden während der Erntesaison von Anfang Oktober bis Mitte/Ende November in Jakling getrocknet. Die Fernwärme der KELAG Wärme GmbH trocknet den Mais schonend, ohne die Umwelt zu belasten“, so Agrar-Spartenleiter Peter Streit.



Agrar-Spartenleiter Peter Streit erklärt die Steueranlage der Maistrocknungsanlage.

Spezialnutzung – Biomassewärme für Trocknungsanlagen
„Über eine rund 1 km lange Fernwärmeleitung wird das etwa 120 Grad heiße Wasser zum Luft/Wasser-Wärmetauscher geliefert und dort in heiße Trocknungsluft umgewandelt. Zwei 50 kW starke Elektromotoren saugen die Luft durch den Wärmetauscher, die Temperatur der Trocknungsluft beträgt 98 Grad. Mit diesem ‚heißen Wind‘ wird der Nass-Mais, der von unseren Bauern regional angekauft und geliefert wird, getrocknet, damit er lagerfähig ist“, so Streit. Mit diesem Prinzip werden jährlich rund 10.000 Tonnen Mais getrocknet. Die Anlage ist ca. 1.200 Stunden in Betrieb. Der Mais wird hauptsächlich für den menschlichen Genuss und für Tiernahrungsmittel verwendet.



Zuerst gelangt der Nass-Mais durch die Schüttgasse mittels Förderband in die Trocknungstürme. Nach acht bis zehn Stunden Trocknungszeit wird der Mais in den Speichersilos gelagert.



Rund 10.000 Tonnen können in den Speichersilos gelagert werden. Die restliche Menge wird in Innen- und Außenlagern vorrätig gehalten.



14.10.2014
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