Klimaschutz durch Abwärmenutzung

14.04.2014

Unter dem Titel „Klimaschutz durch Abwärmenutzung“ informierte die KPC Anfang April in Wien über neue Fördermöglichkeiten zur Auskoppelung industrieller Abwärme und bot einen Marktüberblick über ungenutzte Potenziale sowie gängige Technologien.


Die KELAG Wärme GmbH stellte im Zuge der Veranstaltung „St. Veit/Glan“ als eines ihrer bestehenden Best-Practice-Beispiele für Abwärmeauskopplungen vor.  Am Foto: Johann Oberhuber (Projektentwicklung KELAG Wärme GmbH).

Bereits im Jahr 2012 führte die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) eine Erhebung von Abwärmepotenzialen bei österreichischen Industrieunternehmen durch und stellte dabei große ungenutzte Potenziale fest. Um die Nutzung dieser Potenziale zu forcieren, wurden neue Fördermöglichkeiten im Inland geschaffen, die auch im Rahmen der Informationsveranstaltung vorgestellt wurden. Aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit und großen Anzahl an Abwärmeprojekten wurde auch die KELAG Wärme GmbH eingeladen, eines ihrer bestehenden Projekte im Detail zu präsentieren: die Energieverwertung des Industriebetriebes FunderMax GmbH in St. Veit/Glan.

Mit Abwärme heizen – bei der KWG schon lange Tradition
Die KELAG Wärme GmbH setzt seit Jahrzehnten österreichweit mit Erfolg auf die Nutzung industrieller Abwärme zur Versorgung ihrer Kunden mit Wärmeenergie. „Die Nutzung industrieller Abwärme ist die intelligenteste Form einer regionalen und nachhaltigen Wärmeversorgung, denn bei der Verwendung von Abwärme aus einem Industrieprozess wird die eingesetzte Energie optimal genutzt“, betonte KWG-Mitarbeiter Johann Oberhuber im Rahmen seines Vortrages. „Klimaschutz, langfristige Partnerschaften, regionale Wertschöpfung und professionelles Energie- und Ressourcenmanagement sind Leitmotive dieser Strategie“, so Oberhuber weiter.

Durch die Kooperation mit der FunderMax GmbH können rund 3.500 Haushalte und Großkunden wie die Stadtgemeinde St. Veit/Glan, das Krankenhaus, die ESG-Wohnungsgesellschaften, das Bundesschulzentrum und das Hallenbad mit Abwärme beheizt werden. Der jährliche Wärmebedarf beträgt rund 50.000 MWh. Durch die Verwendung ungenutzter Abwärme werden rund 15 Millionen Kilogramm CO2 weniger ausgestoßen. Dies entspricht etwa 2.500 Erdumrundungen eines Mittelklasse-PKWs.

Zukunftsmusik
Die KELAG Wärme GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 verstärkt die für ihre Kunden benötigte Wärme auf Basis biogener Rohstoffe und vor allem industrieller Abwärme bereitzustellen. Bereits heute liegt dieser Prozentsatz bei 50 % - Tendenz steigend.


14.04.2014
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