Innovationen mit der Kraft eines lokalen erfahrenen Partners

11.05.2017

Eine Wohnhausanlage in Wien-Simmering wird von der KELAG Wärme GmbH „g’scheit energetisch“ saniert.

Andrea Kinsperger vom Magistrat der Stadt Wien (links)) und Boris Hajek, Gebietsleiter Verkauf Wien/NÖ/Bgld. von der KWG (Bildmitte) setzen sich für eine von der EU geförderte Stadterneuerungsinitiative in Wien-Simmering ein.
Andrea Kinsperger vom Magistrat der Stadt Wien (links)) und Boris Hajek, Gebietsleiter Verkauf Wien/NÖ/Bgld. von der KWG (Bildmitte) setzen sich für eine von der EU geförderte Stadterneuerungsinitiative in Wien-Simmering ein.
Die KELAG Wärme GmbH (KWG) versorgt seit fast 40 Jahren rund 560 Wohnungen der BWSG-Wohnhausanlage („Besser Wohnen seit Generationen“) in der Hauffgasse 37-47 mit Fernwärme. Bei der anstehenden Sanierung stellt die Modernisierung der Wärme- und Energieversorgung ein logisches Maßnahmenbündel dar. Dabei arbeiten insbesondere die traditionellen Partner in der Wohnhausanlage eng zusammen, um so die besten Synergieeffekte für die Mieter zu erzielen.

Gemeinsam mit mehreren Partnern arbeitet die KELAG Wärme GmbH an einer Stadterneuerungsinitiative in Wien-Simmering. „Übergeordnetes Ziel dieses Projektes sind zukunftsfähige Lösungen für den urbanen Raum, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern“, betont Boris Hajek von der KWG. Die geplanten Maßnahmen wurden am 20. März 2017 im Zuge der Veranstaltung „G’scheite Energie für Simmering“ des Bildungszentrums Simmering einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Verbunden mit der geplanten thermischen Sanierung der in die Jahre gekommenen Wohnhausanlage sollen vor allem die Energieeffizienz verbessert und die Energiekosten für die Bewohner gesenkt werden. „Durch Erneuerungen der Wärmeübergabe- und Gebrauchswarmwasserstationen wollen wir Einsparungen erzielen und zusätzlich Solar- oder Photovoltaikanlagen installieren“, so Hajek.

„Smarter Together“ – Sanierung Hauffgasse 37-47

Die Anfang der 1980er Jahre errichtete Wohnhausanlage ist in die Jahre gekommen und eine umfassende Sanierung ist notwendig bzw. entspricht dem normalen Sanierungszyklus von Wohngebäuden. Diese soll nicht nur den Bestand sichern, sondern auch zukünftigen Generationen dienen. Internationale Beispiele zeigen, was mit unsanierten Wohnhausanlagen mit der Zeit passiert, wenn nichts getan wird. Gerade deshalb werden von der Stadt Wien hohe Förderungen gewährt, die die Mieter entlasten und der gesamten Stadtentwicklung und der Schaffung von Arbeitsplätzen dienen. 

Mit den EU-Mitteln von „Smarter Together = Gemeinsam g’scheiter“ werden zudem weitere Innovationen ermöglicht, die zukünftigen Sanierungsvorhaben als Vorbild dienen sollen. Deshalb werden die Ergebnisse auch nachhaltig wissenschaftlich verarbeitet.

Geplante Maßnahmen im Detail

im Detail

  • Erneuerung der drei Wärmeübergabestationen für eine bessere Regelbarkeit und Effizienzsteigerung sowie Übernahme in die laufende Wartung und Betriebsführung durch die KWG
  • Erneuerung der vier Gebrauchswarmwasser-Stationen sowie Übernahme in die laufende Wartung 
  • Betriebsführung durch die KWG
  • separate Einspeisung und Verbrauchmessung der neuen DG-Wohnungen

Zusätzlich geplante Maßnahmen im Rahmen des EU-Projekts „Smarter Together“

„Das von der EU geförderte Projekt ermöglicht es uns, zusätzliche Innovationen umzusetzen, die langfristig für den lokalen Bauträger, die BWSG sowie auch für weitere Bauträger interessant sein können“, betont Jürgen Loschy, Vertriebsleiter für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Damit und durch die praktische Umsetzung lernen alle ein Stück Innovationsphilosphie. „Die gewonnenen Erfahrungen sind auch für weitere Projekte ein großer Vorteil, den wir nutzen, um uns gegenüber unseren Mitbewerbern ein Stück weiter abheben können“, so Loschy weiter.
Die zusätzlichen Maßnahmen durch „Smarter Together“ sind:

  • Installation von Photovoltaik-Kollektoren am Dach und an der Fassade zur Erzeugung von „Sonnenstrom“ (unterstützt mit EU-Fördermitteln)
  • Nutzung des „Sonnenstroms“ zur Warmwasserbereitung („Power to heat“) für den Betrieb der Umwälzpumpen und die Ladestationen der E-Bikes etc. (= Eigenverbrauch)
  • Einbindung von Elektro-Kesseln zur Unterstützung der Warmwasseranlage je Warmwasser-Station und Block
  • Die Anlage wird auch fit für Mieterstrom

Die KELAG Wärme GmbH, ein lokaler Partner mit 50 Jahren Erfahrung

Die KWG zählt zu den größten Wärmeversorgungsunternehmen Österreichs und betreibt 82 Fernwärmenetze und mehr als 900 Heizzentralen in ganz Österreich und Slowenien. Das Unternehmen hat 50 Jahre Erfahrung in der umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Nutzung von Wärmeenergie und ist Marktführer bei der Nutzung industrieller Abwärme und Bioenergie. Grüne Energie, effiziente Dienstleistungen und maßgeschneiderte, innovative Lösungen sind unsere Erfolgskonzepte für eine lebenswerte Zukunft.

In Wien betreibt die KWG mehr als 420 Heizzentralen mit einem Jahresabsatz von rund 300 Millionen Kilowattstunden. Im Bereich Grillgasse/Hauffgasse in Simmering betreibt die KWG ein Fernwärmenetz und liefert ihren Kunden pro Jahr rund 21 Millionen Kilowattstunden Wärme für Heizung und Warmwasser. 

Weitere Informationen unter http://www.kelagwaerme.at/fernwaerme.jsp 

KELAG Wärme GmbH


11.05.2017
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